Windhagen im Fernsehen

SWR | Hierzuland | Die Rederscheider Straße in Rederscheid (14.07.2023)

SWR | Hierzuland | Hohn (11.11.2022)

SWR | Hierzuland | Die Schweifelder Straße in Schweifeld (17.11.2021)

SWR | Hierzuland | Die Stockhausener Straße in Stockhausen (12.11.2019)

Sehenswertes

In der Gemeinde Windhagen gibt es einiges zu entdecken, was eine Besichtigung wert ist.

Egal, ob es nun zum Beispiel die pure Natur am Biotop, ein schönes Fachwerkhaus, eine der alten Kapellen, das alte Backhaus oder ein Wegekreuz ist - sehen Sie sich um und genießen Sie, was Windhagen Ihnen zu bieten hat.

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"Biotop Windhagen" © OG Windhagen

Die „grüne Lunge“ Windhagens finden Sie, wenn Sie vom Parkplatz im Innerort (an der Sparkasse) gegenüberliegend in die Lärchenstraße einbiegen. An deren unteren Ende finden Sie auf der rechten Seite die „grüne Lunge“

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"Trinitatiskapelle Hallerbach, Gemeinde Windhagen" © Capellaria (Licensed under CC BY 4.0)

Geschichtlich dokumentierten Zahlen zu Folge wurde die Hallerbacher Kapelle bereits 1450 vollständig renoviert - sie muss also bedeutend älter sein. Der etwa 6 m lange, verputzte, in weiß gestrichene Baukörper schließt mit drei Seiten des Achtecks und wird von einem Satteldach bedeckt. Über dem Gipfel erhebt sich das schiefergedeckte Glockentürmchen, darin befindet sich die 1852 bei Schippang in Neuwied gegossene 50 Kg schwere Bronzeglocke. Der dreiteilige Chorschluss ist fensterlos, das Schiff zeigt auf jeder Seite eine Fensteröffnung, die beide reichlich Licht einfallen lassen. Der Giebel hat im oberen Teil zwei zusätzliche flachbogige Fenster.

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"Friedhofskreuz" © OG Windhagen

Das drei Meter hohe Barockkreuz aus Basaltlava ist aus dem Jahre 1731.

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"Jugendzeltplatz Kirchwies" im Pfaffenbachtal © Jugendzeltplatz Kirchwies

Eingebettet in das romantische Pfaffenbachtal liegt der Jugendzeltplatz - ein beliebtes Reiseziel für Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland - unterhalb des Windhagener Ortsteil Hüngsberg am Zusammenfluss des Stockhausener Bachs und des Pfaffenbachs.

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"Kapelle St. Mariä Heimsuchung" ©Karsten11 ( Licensed under CC0)

Am talwärts gelegenen Ende des Ortes Hüngsberg steht zwischen Weiden eine kleine Kapelle, deren Äußeres verrät, dass sie neuerer Entstehung ist. Der rechteckige Bau schließt im Halbrund, zeigt einen hellen Putz und trägt ein schiefergedecktes Satteldach, das über dem Giebel ein gefälliges Glockentürmchen aufweist. Darin hängt ein 40 Kg schweres Glöckchen von 1863, das aus Lauer in Schlesien nach dem Krieg nach hier verschlagen wurde und nun als Leihglocke zur Verfügung steht.

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"Marienkapelle in Stockhausen" © OG Windhagen

Dank der Gebrüder Roth, die das Startkapital und das Baugrundstück zum Dank für die unversehte Rückkehr aus dem deutsch- französischen Krieg gestiftet hatten, wurde die Kapelle nach nur zweijähriger Bauzeit fertig gestellt. Der erste Gottesdienst wurde 1886 in der der "Immerwährenden Hilfe" geweihten Kapelle abgehalten und noch heute wird dort an besonderen Marienfeiertagen ein Gottesdienst gehalten.

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"Pfarrkirche St. Bartholomäus Windhagen" © OG Windhagen

Die katholische Pfarrkirche, erbaut 1869-70 nach reduzierten Plänen von Vincent Statz, Köln, ist der Mittelpunkt des Ortszentrums. Der Turm wurde nach Einsturz 1871 von Stumpf, Bonn, in 1908 neu errichtet. Daran wurde der heutige Kirchenbau als gotisierender Neubau dem alten Turm angefügt und 1908 um ein halbes Joch verlängert. Im Weltkrieg 1939 / 1945 wurde die Kirche schwer beschädigt. Auch Sprengungen von Bomben auf dem nahen Flugplatz zerstörten ihre Fenster völlig. Die Kriegsschäden wurden in den Jahren 1954 bis 1959 behoben.

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"Katholische Kapelle St. Sebastian, Rederscheid" © Leit (Licensed under CC BY 4.0)

Das kleine Gotteshaus, laut der Windhagener Pfarrchronik am 10. Mai 1803 vom damaligen Pfarrer mit Erlaubnis des Domkapitels eingesegnet und für den Gottesdienst geweiht, ist noch heute eine Zierde des Ortes und ein Anziehungspunkt. Der freundliche, weißverputzte Rechteckbau mit dreiteiligem fensterlosen Schluss liegt inmitten des Dorfes Rederscheid. Sie trägt ein geschiefertes Satteldach, welches über dem Chor in ein Walmdach übergeht. Auf dem Giebel sitzt ein geschiefertes Glockentürmchen mit Kreuz und Wetterhahn. Im offenen Glockenstübchen hängt ein 1832 gegossenes Bronzeglöckchen, 32 cm im Durchmesser und 30 Kg schwer.

Der Geheimtipp nördlich der Sieg.
In der Stuckdecke des Wasserschlosses Crottorf, im nördlichsten Rheinland-Pfalz gelegen, steht die Inschrift eines italienischen Meisters: „Crottorf, ein Stück vom Himmel gefallenen Paradieses“. Treffender ist das um 1550 von Johann von Selbach erbaute Wasserschloss im Wildenburger Land nicht zu beschreiben. Lohnende Ausflugsziele sind die Wildenburg und das „Golddorf“ Friesenhagen. Urwüchsig und wildromantisch präsentiert sich die Landschaft und hält so manche grauslige Geschichte aus der Zeit des Hexenwahnes verborgen. Ausgedehnte Mischwälder zum Durchatmen, geheimnisvolle Wiesentäler und Höhenzüge mit Weitblicken prägen diesen geschichtsträchtigen Landstrich. Der Tierpark Niederfischbach und der „Siegerländer Dom“, Tretbootfahren auf dem Tüschebachs Weiher sind nur einige lohnende Ziele. Feinschmecker werden schnell die gute und bodenständige Küche schätzen lernen.